Jena und WeimarDas Jahrestreffen 2019 f├╝hrt uns nach 2005 wieder vom 3. bis 5. Mai nach Hamburg.

Tief im M├╝ndungstrichter der Elbe gegen, ist die Freie und Hansestadt Hamburg nach Berlin die zweitgr├Â├čte Stadt Deutschlands und ein eigenes Bundesland. Der Name leitet sich von der Hammaburg ab, die im 8. Jahrhundert zur Sicherung und Christianisierung des gerade in das Frankenreich eingegliederten nordelbingischen Sachsens entstand. Das 831 gegr├╝ndete Erzbistum wurde jedoch bald wegen der Zerst├Ârung der Hammaburg durch Wikinger nach Bremen verlegt. Durch die auf einen (allerdings gef├Ąlschten) Freibrief Kaiser Friedrich Barbarossas aus dem Jahr 1189 zur├╝ckgef├╝hrte Gr├╝ndung des Hamburger Hafens mit weitreichenden Privilegien entwickelte sich die Stadt ab dem 12. Jahrhundert zu einem florierenden Handelszentrum und f├╝hrenden Mitglied der Hanse. Nachdem Hamburg bereits unter Kaiser Siegmund als reichsunmittelbar wurde, erfolgte 1510 die Best├Ątigung als Freie Hansestadt. Auch nach dem Niedergang der Hanse blieb Hamburg mit seiner 1558 gegr├╝ndeten B├Ârse einer der wichtigsten Stapel- und Handelspl├Ątze im norddeutschen Raum. Dazu trugen sicherlich die ma├čvolle Reformation und die Aufnahme von verfolgten Glaubensbr├╝dern und sephardischen Juden bei, sowie dass sich Hamburg aus den Wirren des 30-j├Ąhrigen Krieges heraus halten konnte. Der wirtschaftliche Segen brachte auch einen kulturellen Aufschwung, der sich u.a. in der Gr├╝ndung des ersten deutschen Opernhauses und des Hamburger Nationaltheaters, sowie der Verpflichtung von namhaften st├Ądtischen Musikdirektoren (G.P. Telemann, C.P.E. Bach) manifestierte. Besondere Ereignisse der Neuzeit waren der Brand von 1892, die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg, sowie die Sturmflut von 1962. Heute ist Hamburg mit seinem┬á ÔÇ×Tor zur WeltÔÇť genannten Hafen einer der bedeutendsten Logistikstandorte in Europa mit zahlreichen wissenschaftlichen und kulturellen Institutionen. 2015 wurden die Speicherstadt und das angrenzende Kontorhausviertel von der UNESCO der Titel Weltkulturerbe verliehen. Neben der 1919 gegr├╝ndeten Universit├Ąt, der 1972 gegr├╝ndeten Helmut-Schmidt-Universit├Ąt der Bundeswehr, der 1978 gegr├╝ndeten Technischen Universit├Ąt und der 2006 gegr├╝ndeten HafenCity Universit├Ąt ist Hamburg Sitz diverser staatlicher und privater Hochschulen. Der CV ist durch e.v. KDStV Wiking vertreten.

 

Das Hamburger Rathaus, Sitz der B├╝rgerschaft und des SenatsDie Elbphilharmonie in der HafenCityDie Landungsbr├╝cken in St. PauliDas Wasserschloss in der Speicherstadt

Die Bilder zeigen das Hamburger Rathaus, den Sitz der B├╝rgerschaft und des Senats, die Elbphilharmonie in der HafenCity, die Landungsbr├╝cken in St. Pauli und das Wasserschloss in der Speicherstadt. Bildernachweis: Daniel Schwen, Wikimedia Commons, Henry Kellner, Wikimedia Commons, Dietmar Rabich, Wikimedia Commons und Dietmar Rabich, Wikimedia Commons.

Wir danken Cbr. Prof. W. Bergthaller, AW und Cbr. Dipl.-Ing. Joachim Sinz, Cl f├╝r die Organisation.

Vorl├Ąufiges Programm

Freitag, 3. Mai
18:30 Begr├╝├čungsabend
Samstag, 4. Mai
09:30 Vollversammlung im Saal der Kirchengemeinde St. Ansgar Kleiner Michel
12:00 Gemeinsames Mittagessen an gleicher Stelle mit Unterst├╝tzung eines Caterers
14:00 Besuch der Plaza der Elbphilharmonie, anschlie├čend geht die Fahrt mit einer Hafenbarkasse nach Blankenese, dort schlendern wir durch das Treppenviertel, besichtigen anschlie├čend die Kirche Maria Gr├╝n (Bauhauskirche: Arch. Clemens Holzmeister, Glasfenster: Heinrich Campendonk) und kehren dann ins Stadtzentrum zu weiteren Besichtigungen zur├╝ck.
18:00 Teilnahme an der Vorabendmesse der franz├Âsischen Gemeinde in der Pfarrkirche St. Ansgar und St. Bernhard der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar Kleiner Michel, Michaelisstra├če 5., Zelebrant: Pater J. Roser, SJ. Cbr. Pfr. Ludger B├╝gener v/o Camillo hat seine Konzelebration zugesagt.
19:30 Festliches Abendessen, ev. im Restaurant des Hotel Hafen Hamburg oberhalb der Landungsbr├╝cken.
Sonntag, 5. Mai
10:00 Rundfahrt mit Ausflugsboot auf der Binnenalster
12:00 Mittagessen und Ausklang, ev. im Restaurant Rheinische Republik, Stadthausbr├╝cke 1-3